Landessprachenfest 2012
 

Unsere Schule schneidet überaus

erfolgreich ab

Wie bereits in den vergangenen Jahren waren auch in diesem Jahr die teilnehmenden Klassen der Oberschule Habenhausen sehr erfolgreich beim Landessprachenfest.
Bereits zum 3. Mal in vier Jahren vertritt eine unserer Klassen das Bundesland Bremen beim Bundeswettbewerb Fremdsprachen, der vom 14.6.-16.6 in Düsseldorf stattfindet.

Hier die tollen Ergebnisse unserer Schüler im Einzelnen:


Klasse 9G betreut von Frau Cunningham:
1. Landespreis und als Belohnung die Ehre, das Bundesland beim Bundeswettbewerb zu vertreten.

Klasse 8G betreut von Frau Nicol:
2. Landespreis und 20 Karten für ein Heimspiel des SV Werder Bremen.

Klasse 7F betreut von Frau Beringer:
2. Landespreis. Belohnt für ihre tolle Arbeit wurde die Klasse mit einem Satz Abiturwörterbücher.

8 Schüler der Klasse 8F:
3. Landespreis und als Belohnung eine Fahrt nach Groningen für das selbstständig erarbeitete Stück.

Auch der WESER-KURIER berichtete über die hervorragenden Ergebnisse beim Landessprachenfest:

Neuntklässler gewinnen Sprachwettbewerb

Klasse 9G der Oberschule Habenhausen ist im Bundesfinale / Theaterstück zu Zwangsprostitution

9G

Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen messen sich Schüler aus ganz Deutschland in ihrem Umgang mit Fremdsprachen. Die Klasse 9G der Oberschule Habenhausen konnte sich auf Bremer Landesebene durchsetzen. Sie nimmt nun im Juni am bundesweiten Finale in Düsseldorf teil.

VON MAX POLONYI

Bremen. In der Oberschule Roter Sand in Woltmershausen wurde gestern der Bremer Landessieger des Bundeswettbewerbs Fremdsprachen ausgezeichnet. Der erste Platz ging in diesem Jahr an die Klasse 9G der Oberschule Habenhausen.

In dem Wettbewerb, der nun schon zum 20. Mal ausgetragen wird, treten Schülerinnen und Schüler mit kreativen Projekten in verschiedenen Sprachen gegeneinander an. Die Sieger aus den einzelnen Bundesländern messen sich schließlich untereinander bei einem bundesweiten Finale, das in diesem Jahr in Düsseldorf stattfinden wird.

Insgesamt 300 Schülerinnen und Schüler aus Bremen und Bremerhaven hatten sich im Oktober vergangenen Jahres für die regionalen Ausscheidungen des Fremdsprachenwettbewerbs beworben. Aufgabe war es, ein kreatives Programm, wie zum Beispiel ein Theaterstück oder einen selbst gedrehten Film, in einer oder mehreren Fremdsprachen umzusetzen. Eine Jury, die sich aus Muttersprachlern der jeweiligen Fremdsprachen und Lehrern zusammensetzt, bewertete die Projekte dann auf den darin enthaltenen Sprachgebrauch und die Kreativität des Inhalts. Die Klasse 9G der Oberschule Habenhausen konnte sich in diesem Jahr mit einem Theaterstück zum Thema Frauenhandel und Zwangsprostitution durchsetzen. Im teilweise in englischer, teilweise in russischer Sprache vorgetragenen „Chosen For Trade“ erzählten die Schülerinnen und Schüler die Geschichte eines Mädchens, das von einer Händlerbande verschleppt und dann zur Prostitution gezwungen wird. „Das ist schon ein starkes Stück für Schüler im Alter von 15, 16 Jahren.

Die Problematik der Zwangsprostitution wurde in dem Stück treffend herausgearbeitet, der Sprachgebrauch war auf einem wirklich hohen Niveau“, sagt Beata Warszewik-König, die Bremer Landesbeauftragte für den Bundeswettbewerb Fremdsprachen.

Seit 2009 kümmert sich Warszewik-König um die Organisation des Wettbewerbs in Bremen. Im Juni wird die Schulleiterin der Wilhelm-Focke-Oberschule in der Jury für die bundesweiten Endausscheidungen in Düsseldorf sitzen.

Als Lehrerin für Deutsch und Spanisch beschäftigt sie sich aber schon seit rund 20 Jahren mit dem Bundeswettbewerb Fremdsprachen.

Häufig hat sie schon mit eigenen Klassen, die sie unterrichtete, daran teilgenommen, denn Fremdsprachenkenntnisse seien in Zeiten der Globalisierung ein Muss.

„Schüler müssen heutzutage sprachlich flexibel sein. Wer später im Studium oder im Beruf ins Ausland möchte, sollte sich zumindest im Englischen gut auskennen“, betont Warszewik-König. Im Bundeswettbewerb Fremdsprachen war für sie in diesem Jahr ein besonderes Highlight der Beitrag der Klasse 9A vom Gymnasium an der Hamburger Straße.

Die Schülerinnen und Schüler trugen ein komplett in chinesischer Sprache gesungenes und gesprochenes Theaterstück vor. Damit gewannen sie zwar nicht das erhoffte Ticket für das Finale in Düsseldorf, wurden aber für die besondere Leistung mit einem Sonderpreis für die beste Anfängerleistung geehrt, dotiert mit 150 Euro.

Den Ersten Platz mussten sie in diesem Jahr den Schülerinnen und Schülern von der 9G aus Habenhausen überlassen. Diese werden vom 14. bis zum 16. Juni in der nordrheinwestfälischen Landeshauptstadt um eine gute Platzierung auf Bundesebene antreten.

Als Preis für den besten Beitrag aus allen 16 Bundesländern winkt übrigens ein kräftiger Zuschuss für die Klassenkasse.

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